Facharbeiter*innenmangel – Anerkennung
„Ich bin Frau I., diplomierte Krankenpflegerin. Ich komme aus Bosnien/Herzegowina und habe dort die Matura mit meiner Ausbildung zur diplomierten Krankenpflegerin im Jahre 2013 erfolgreich abgeschlossen. Während der Ausbildung habe ich auch meinen späteren Mann kennengelernt. 2015 habe ich in Deutschland, in Traunstein, Oberbayern begonnen, in der Langzeitpflege sowie in akuten Bereich des Gesundheitswesens zu arbeiten.
Die Anerkennung meines Diploms habe ich im Jahre 2017 in Bayern erledigen lassen, was problemlos ging. Ich war somit in Bayern diplomierte Krankenpflegerin oder wie man in Österreich sagt, Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin (DGKP).
Da mein Ehemann in Graz arbeitete, habe ich mich entschieden, mein Diplom als Diplomierte Krankenpflegerin in Österreich, nostrifizieren zu lassen, um hier auch als DGKP arbeiten zu können. Wie in Deutschland wird auch in Österreich immer wieder vom Fachkräftemangel geschrieben. Seit 1. Jänner 2023 wohnte ich ebenfalls in Graz. Also dachte ich mir, die Anerkennung sei wohl kein Problem.“
Falsch gedacht
Wie schwierig es ist in Österreich, seine Ausbildungen und Arbeitserfahrungen, die im Auslander erworben worden sind, anzuerkennen, das beschreibt der Artikel. Zwar wird immer von Facharbeiter*innenmangel und von notwendiger „qualifizierter“ Zuwanderung gesprochen, die Realität chaut jedoch ganz anders.
Hier der Link zum Artikel: Link
Den ganzen Jahresbericht können Sie unter dieser Adresse runterladen:
https://adss.at/download/jahresbericht-2023-2024/?wpdmdl=1374&refresh=6891c71e369661754384158

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