Fulminanter Start der „Borderlines“ Tour
g.u.l.i.s. rockte das Wakuum.
fotos by stefie von babenberg,
Als gegen 22 Uhr g.u.l.i.s. auf die Grazer Club Wakuum Bühne kamen, war das Haus gut gefüllt und von feel&felix (git, harm. voc., und drums) wohltemperiert mit großartigen Songs eingestimmt. Das aus einem Duo (e-git, ac-git) neuformierte g.u.l.i.s. Quartett, vervollständigt mit einem treibenden aber auch musikalischen Drummer Thomas Antonic (früher Heumond, night on earth) sowie William S. Burroughs Hurts und Sorry und einem soliden und pointierten Bass Mann Thomas Ringhofer, legten gleich ordentlich los. Zwei schon ältere Nummern (no signal und frog in the box) gab es zum aufwärmen. Danach folgte ein Block von Songs von der neuen „Borderlines“ EP: An den Grenzen, Venice und So this in the end is…
Dieser Abend stand bei g.u.l.i.s. unter dem Motto: intensiv, Spielfreude pur und Spass haben; was sich rasch aufs Publikum übertrug. Mit älteren Songs: Posttraumatic, evacuation, Mehri to telos und Amidst the desert, die im neuen Quartett-Gewand noch mehr an Intensität gewannen, ging´s weiter. Der Opener der EP Blue blue screen wurde eingestreut und machte deutlich, dass sich auch kompositorisch einiges bei g.u.l.i.s. getan hatte. Zum offiziellen Schluß gab es noch Auf dem Weg, eine eingangs lyrische, balladeske, deutschsprachige Nummer, die am Ende hinaus richtig abhebt und nichts zu wünschen übrig ließ.
Das Publikum „erkämpfte“ sich noch zwei Zugaben: It´s a sin und That´s persuasive, dann war Schluß und ein gelungenes Auftaktkonzert war für g.u.l.i.s. und alle, die dabei waren unter Dach und Fach. Die Erwartungen für die nächsten Konzerte steigen. Viele Besucher_innen feierten noch eine Weile im Wakuum weiter und vier zufriedene „Buben“, die den CD Verkauf ankurbelten, freuten sich auf den nächsten Gig am 9. März 20 Uhr im Cafe Carina in Wien.
