{"id":319,"date":"2019-09-10T15:32:43","date_gmt":"2019-09-10T14:32:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gulis.at\/coaching\/?p=319"},"modified":"2021-04-29T13:47:19","modified_gmt":"2021-04-29T12:47:19","slug":"artefakte-der-offentlichen-kommunikation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gulis.at\/coaching\/artefakte-der-offentlichen-kommunikation\/","title":{"rendered":"Artefakte der \u00f6ffentlichen Kommunikation"},"content":{"rendered":"<h5><strong>In der Reihe: Zu Gast im Forum Stadtpark ist das bifeb (bundesinstitut f\u00fcr Erwachsenenbildung) <\/strong><\/h5>\n<h4>am 26. November 2019,<\/h4>\n<h4>11 Uhr, Saloon<\/h4>\n<h4>Mit<strong> Ingrid Brodnig, Andreas Holzer, Evelyn Schalk, Christian Sch\u00fcller<\/strong> als Referent*innen und Diskutant*innen.<\/h4>\n<h5>Eintritt frei.<\/h5>\n<h4><strong>Zum Inhalt:<\/strong><\/h4>\n<p>Seit Jahren erleben wir, wie \u00f6ffentliche Diskussionen von Hetze, Falschmeldungen, rechtsextremen Erz\u00e4hlungen und Verschw\u00f6rungstheorien dominiert werden. Demokratische Grundlagen, Rechts- und Sozialstaat, Grund- und Menschenrechte\u00a0 werden sukzessive ausgeh\u00f6hlt und desavouiert. Viele rebellieren, demonstrieren, posten und schreiben dagegen an. Doch dabei bildet sich eine reaktive Schleife des \u201eDagegen Seins\u201c, des \u201eStatus Quo-Verteidigens\u201c\u00a0 des Analysieren der Zust\u00e4nde und des Emp\u00f6rens dar\u00fcber. Doch irgendwie merken wir allesamt, das reicht nicht.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.gulis.at\/coaching\/artefakte-der-offentlichen-kommunikation\/lichtinstallation-21\/\" rel=\"attachment wp-att-376\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-376\" src=\"http:\/\/www.gulis.at\/coaching\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Lichtinstallation-21-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"123\" srcset=\"https:\/\/www.gulis.at\/coaching\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Lichtinstallation-21-300x168.jpg 300w, https:\/\/www.gulis.at\/coaching\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Lichtinstallation-21-1024x575.jpg 1024w, https:\/\/www.gulis.at\/coaching\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Lichtinstallation-21-768x431.jpg 768w, https:\/\/www.gulis.at\/coaching\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Lichtinstallation-21-1536x863.jpg 1536w, https:\/\/www.gulis.at\/coaching\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Lichtinstallation-21-2048x1150.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><\/a>Horst Seehofer meinte einmal, &#8222;<strong>Migration ist die Mutter aller Probleme<\/strong>.\u201c Zweifellos ist die Migrationsfrage eine wichtige, aber sie so in den Mittelpunkt zu stellen, sie zum Kristallisationspunkt der gesellschaftlich-politischen Auseinandersetzung zu stilisieren. Ist das nicht ein wenig zu dick aufgetragen? Die Asyl- und Migrationspolitik ist ein \u00e4u\u00dferst erfolgreiches Bet\u00e4tigungsfeld f\u00fcr rechte-, rechtspopulistische und -extreme bewegungen und Parteien, das steht au\u00dfer Zweifel. Der Spin, der Frame und die politische Agenda Setzung gehen auf diesem Feld von rechts und rechts-au\u00dfen aus und wird durch gem\u00e4\u00dfigte rechte wie linke Gruppen und Parteien, die in Regierungen sitzen, sowie von breiten Teilen der Medien weiter getragen, verbreitet (siehe auch <a href=\"https:\/\/www.falter.at\/zeitung\/20160525\/der-kampf-um-die-mitte\/40ee0055e4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Falter Beitrag<\/a>)<\/p>\n<p>Das f\u00e4ngt nicht bei <strong>Kickl, Salvini, Orban, Weidel und Konsort*innen<\/strong> an, sondern h\u00f6rt dort vielmehr auf und wird von denen immer eine Runde weiter gedreht, hin zu Radikalisierung, zur Hetze, zur Dehumanisierung und schlie\u00dflich zum Au\u00dferkraftreten von Demokratie und Menschenrechte. Jenny Holzer, US-amerikanische K\u00fcnstlerin aus New York, stellt in einer ihrer Installationen fest: &#8222;The beginning of the war is secret&#8220; (Der Beginn des Krieges ist geheim). Und so \u00e4hnlich ist es auch hier. Wo der genaue Start der Kampagne ist, l\u00e4sst sich nicht mehr sagen. Aber es setzt sich bei der \u00dcbernahme von Themensetzungen und Spins fort. Ein solches Narrativ ist etwa, das Migration ein sicherheitspolitisches Problem sei oder dass wir von der &#8222;Wassermetapher&#8220; \u00fcberflutet werden (&#8222;Asylantenflut, Migrationsstr\u00f6me&#8220;).<\/p>\n<p>Die europ\u00e4ische Migrationspolitik, die den Namen nicht verdient, bietet lediglich milit\u00e4risch-sicherheitspolitische Scheinl\u00f6sungen an, die zur Versch\u00e4rfung beitragen und zu schweren Menschenrechtsverletzungen und Toten an den Grenzen und in den Lagern von Drittstaaten f\u00fchrt.\u00a0 (siehe auch Beitrag im <a href=\"https:\/\/fm4v3.orf.at\/stories\/1767688\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ORF<\/a>)<\/p>\n<p>Kein*e \u00f6sterreichische*r Innenminister*in seit 1989 hat bisher das Problem der langen und schlechten Asylverfahren gel\u00f6st; und auch nicht, dass es Personen in \u00d6sterreich gibt, die weder einen Aufenthalt in \u00d6sterreich besitzen, noch zur\u00fcckgeschickt werden k\u00f6nnen und daher ein Leben am Rande der Gesellschaft und ohne gesichert Existenz leben m\u00fcssen, das nicht selten in die sozio\u00f6konomische und psychische Verwahrlosung f\u00fchrt. (siehe auch <a href=\"https:\/\/www.falter.at\/zeitung\/20160511\/ohnmacht-in-ottakring\/57b18bd2b1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Falter Beitrag<\/a>) Vielmehr scheint es so zu sein, dasss mit der Unt\u00e4tigkeit und Verschleierung das gewolt, bis etwas passiert.<\/p>\n<p>Wir wollen \u2013 ja wir m\u00fcssen \u2013 aus diesem \u201eHamsterrad\u201c heraus, aus den Narrativen und den Agenda Settings der Neoliberalen, der Rechtspopulist*innen, und -extremen; und wir wollen doch schlie\u00dflich nicht deren Inhalte \u2013 direkt oder indirekt \u2013 auch noch verbreiten. Also was tun und wie weiter?<\/p>\n<p>Wir werden uns einen Tag nehmen, uns austauschen und Impulse aus verschiedenen Ecken erhalten, wie etwa von der Netzspezialistin <strong>Ingrid Brodnig<\/strong>, dem Journalisten <strong>Christian Sch\u00fcller<\/strong>, der sich beim ORF seit Jahren mit investigativen, aber auch konstruktivem Journalismus besch\u00e4ftigt, mit der Autorin und Aktivistin <strong>Evelyn Schalk<\/strong> und mit dem Sozialwissenschaftler <strong>Andreas Holzer<\/strong>, der sich intensiv mit \u00f6ffentlicher, politischer Kommunikation und Kultur auseinandersetzt. Sie werden uns anregen, uns aufstacheln, verwirren und L\u00f6sungen anbieten, uns weiter helfen und selbstreflexiv unser politisch-kommunikative Verhalten zu be- und \u00fcberdenken.<\/p>\n<h4><strong>Timeline:<\/strong><\/h4>\n<p>11:00 Uhr <strong>Er\u00f6ffnung<\/strong> der Veranstaltung (Forum Stadtpark, bifeb)<\/p>\n<p>11:30 Uhr <strong>Andreas Holzer<\/strong> (Sora Institut), Agenda 1: Politisches Framing und Agenda Setting<\/p>\n<p>14:00 Uhr <strong>Ingrid Brodnig<\/strong>, Agenda 2: Digitale Medien. Propaganda, Manipulation und Hass im Netz<\/p>\n<p>15:45\u00a0 Uhr<strong> Christian Sch\u00fcller,<\/strong> Agenda 3: Medien, Politik und investigativer, konstruktiver Journalismus<\/p>\n<p>17:30 Uhr <strong>Evelyn Schalk<\/strong>, Agenda 3:\u00a0 Medien, Politik und investigativer, konstruktiver Journalismus: \u201eSo wie bisher, kann es nicht weitergehn!\u201c<\/p>\n<h5><strong>Referent*innen:<\/strong><\/h5>\n<h5><strong>Andreas Holzer:<\/strong><\/h5>\n<p>Geboren 1976 in Klagenfurt hat Politikwissenschaft mit F\u00e4cherkombination Soziologie und Recht an der Universit\u00e4t Wien studiert und arbeitet seit 2003 bei SORA.<br \/>\nEr forscht zu den Themen Wahlen, Politischer Kultur und Lebensqualit\u00e4t. Er h\u00e4lt Seminare zu Framing, Emotionen in Politik und Kampagnen sowie zu politischen Str\u00f6mungen in Europa. Als ausgebildeter Coach ber\u00e4t er Organisationen und begleitet Gruppen u.a. zu den Themen Strategie und politischer Kommunikation. Vortr\u00e4ge und Publikationen zum Thema Wahlen.<\/p>\n<h5><strong>Zum Vortrag:<\/strong><\/h5>\n<p>Das Wahljahr 2017 war gepr\u00e4gt vom Thema Zuwanderung, w\u00e4hrend Themen wie soziale Ungleichheit dabei vergleichsweise in den Hintergrund traten. Der Vortrag vermittelt die Grundlagen des politischen Framings nach George Lakoff und des Agenda Settings in der Politik. Aktuelle Bilder in der Migrationsdebatte und deren Verkn\u00fcpfungen sollen im Vortrag analysiert werden. In anschlie\u00dfender Diskussion sollen m\u00f6gliche Wege zu humanistischen Narrativen beschritten werden.<\/p>\n<p><strong>Ingrid\u00a0Brodnig:<\/strong><\/p>\n<p>Ist Journalistin und Autorin. Im September 2019 erschien ihr drittes Buch: &#8222;\u00dcbermacht im Netz. Warum wir f\u00fcr ein gerechts Internet k\u00e4mpfen m\u00fcssen&#8220;. 2017 erschien ihr zweites Buch \u201eL\u00fcgen im Netz. Wie\u00a0Fake\u00a0News, Populisten und unkontrollierte Technik uns manipulieren&#8220;. Im Jahr zuvor ver\u00f6ffentlichte sie das Werk \u201eHass im Netz. Was wir gegen Hetze, Mobbing und L\u00fcgen tun k\u00f6nnen&#8220;.<\/p>\n<p>Sie h\u00e4lt Vortr\u00e4ge und Workshops zur digitalen Selbstverteidigung in Zeiten von Hasskommentaren und Falschmeldungen und verfasst f\u00fcr das \u00f6sterreichische Nachrichtenmagazin Profil die w\u00f6chentliche IT-Kolumne #brodnig. Ihre Arbeit wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem Bruno-Kreisky-Sonderpreis f\u00fcr das politische Buch. Im Fr\u00fchjahr 2017 wurde sie auch zum Digital Champion \u00d6sterreichs in der EU-Kommission ernannt, eine ehrenamtliche Position zur F\u00f6rderung des Wissens \u00fcber Digitalisierung<\/p>\n<p>Mehr Infos: <a href=\"http:\/\/brodnig.org\">brodnig.org<\/a>.<\/p>\n<h4><strong>Christian Sch\u00fcller: <\/strong><\/h4>\n<p>Geboren 1958 in Wien. Matura am Lycee Francais, Studium der Linguistik in Wien. Seit 1977 als Journalist t\u00e4tig. Zuerst in der au\u00dfenpolitischen Redaktion des ORF, dann Korrespondent in den USA, Lateinamerika, Sowjetunion, T\u00fcrkei und Iran. Dazwischen Gr\u00fcnder und sechzehn Jahre lang Leiter der Reportagereihe \u201aAm Schauplatz\u2018. Ausbildung als Executive Coach und Teamentwickler am Institute of Group Analysis in London und am Tavistock Centre. T\u00e4tigkeit als Coach und Leiter von Reflexionsgruppen im ORF, im Allgemeinen Krankenhaus Wien und bei der Fl\u00fcchtlingsbetreuung der Diakonie. Lehrauftrag zum Thema \u201aEthik des Journalismus\u2018 an der Sigmund Freud Universit\u00e4t in Berlin\/Institut f\u00fcr Medien und Journalismus.<\/p>\n<h5><strong>Zum Vortrag:<\/strong><\/h5>\n<p>Die fremdenfeindliche Hetz-Kampagne, die \u00f6sterreichische Medien vor dem Hintergrund einer Mordserie losgetreten haben, zeigt einmal mehr, dass aufgekl\u00e4rte, differenzierte Sichtweisen und Einsch\u00e4tzungen heute schwer Geh\u00f6r finden. Jedes Sachargument, das die verzerrte Darstellung zurechtr\u00fccken k\u00f6nnte, wird von populistischer Seite als Beschwichtigung verunglimpft und damit zur Best\u00e4tigung der eigenen Thesen genutzt. Was kann dieser Hegemonie der Unvernunft entgegengesetzt werden?<\/p>\n<p>Im Vortrag soll versucht werden, \u00fcber Frustration, Ohnmacht und Emp\u00f6rung hinaus zu denken. Das beginnt damit, dass wir unsere eigene Rolle als Kommunikatoren kritisch hinterfragen. W\u00e4re es nicht zielf\u00fchrender, die Auseinandersetzung um Asyl und Fremdenrecht weniger als moralische Glaubensfrage zu begreifen, und mehr als einen Konflikt um Machtgrenzen?<\/p>\n<h5><strong>Evelyn Schalk: <\/strong><\/h5>\n<p>Evelyn Schalk, geboren 1981 in Graz, Studium der Romanistik, Germanistik und Medienf\u00e4cherkombination; freie Journalistin und Autorin; Mitherausgeberin und Chefredakteurin des <em>ausrei\u00dfer<\/em> \u2013 Die Wandzeitung und tatsachen.at; Kolumnistin bei <em>perspektive<\/em> \u2013 hefte f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische literatur; Reportagen, Artikel, Essays f\u00fcr Standard, mare, Megaphon, Beton International u.a., Publikation von <em>Graz abseits der Pfade<\/em>; 2013-16 Mitglied des Kulturbeirats der Stadt Graz; 2016 Leitung der Europ\u00e4ischen Theaternacht; bis 2018 Vorstandsmitglied der IG Kultur \u00d6sterreich. Aktuell Arbeit am Literaturprojekt<em> nacht.schicht <\/em>quer durch Europa.<\/p>\n<p><strong>Zum Vortrag:<\/strong><\/p>\n<p>Am Beginn des Jahres 2019 sind die politischen und gesellschaftlichen Grundlagen f\u00fcr ein friedliches Zusammenleben nicht mehr gegeben. Der Aufstieg der extremen Rechten und die Tatenlosigkeit bzw. deren Akzeptanz und damit Legitimierung durch vermeintlich demokratische Kr\u00e4fte strafen die proklamierte Anerkennung humaner Werte als Entscheidungsbasis und Ziel L\u00fcgen. Demokratie, Menschenrechte, Genfer Konvention, Internationales Recht und Medienfreiheit werden nicht mehr nur von diktatorischen Regimen ignoriert bzw. au\u00dfer Kraft gesetzt, sondern quer durch Staaten, Parteien und Institutionen preisgegeben.<\/p>\n<p>In diesem Prozess spielen Medien eine entscheidende Rolle. F\u00fcr all jene Journalist*innen und Medienschaffende, die sich mit einer solchen Entwicklung nicht gemein machen, sondern ihr etwas entgegensetzen wollen, bedeutet dies die dringende Notwendigkeit einer kritischen Auseinandersetzung mit den Bedingungen des eigenen medialen Feldes sowie den Mut, neue Methoden des Arbeitens und Publizierens auszuloten.<\/p>\n<p>Das ist einerseits Frage der Ressourcen (mit der immer eine der Un\/Abh\u00e4ngigkeit einhergeht), aber auch eine der Kommunikationsbereitschaft und des journalistischen Selbstverst\u00e4ndnisses. F\u00fcr wen arbeite ich zu welchen Bedingungen mit wieviel Entscheidungsfreiheit und in welcher Funktion? Aber auch: Welche Inhalte bringe ich wie und aus wessen Perspektive an die \u00d6ffentlichkeit?<\/p>\n<p>Tatsachen zu berichten ist die zentrale journalistische Aufgabe. Aber bekanntlich schaffen Medien auch Tatsachen. Die Auswahl von Inhalten und Schwerpunkten sind bewusste Entscheidungen. Die Welt ver\u00e4ndert sich durch das Wissen der Menschen, die in ihr leben. Durch einen \u00f6ffentlichen Diskurs entsteht und manifestiert sich Wirklichkeit, er ver\u00e4ndert private und politische Entscheidungen und Verl\u00e4ufe. Dieser Prozess ist Teil jeder demokratischen Verfassung, zu deren Fundamenten Medien- und Pressefreiheit z\u00e4hlen. Dieser Diskurs wird aktuell in Europa und weltweit massiv beschnitten.<\/p>\n<p>Notwendig sind Haltung statt Pseudoobjektivit\u00e4t. Multiperspektivische Sichtweisen statt gro\u00dfer Einzelerz\u00e4hlung. Beteiligung auf Augenh\u00f6he, statt Objektivierung des Gegen\u00fcbers. Kooperationen statt lonely heroes. Austausch statt Wettbewerb \u2013 denn Tatsachen enden nicht an Redaktionst\u00fcren oder Landesgrenzen, dort beginnen sie.<\/p>\n<p>(aus: &#8222;So wie bisher kann es nicht weitergehen.&#8220; <a href=\"https:\/\/deref-gmx.net\/mail\/client\/DyxHbyU1ipk\/dereferrer\/?redirectUrl=https%3A%2F%2Ftatsachen.at%2F2019%2F01%2F11%2Fso-wie-bisher-kann-es-nicht-weitergehen%2F\">https:\/\/tatsachen.at\/2019\/01\/11\/so-wie-bisher-kann-es-nicht-weitergehen\/<\/a> )<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Reihe: Zu Gast im Forum Stadtpark ist das bifeb (bundesinstitut f\u00fcr Erwachsenenbildung) am 26. November 2019, 11 Uhr, Saloon Mit Ingrid Brodnig, Andreas Holzer, Evelyn Schalk, Christian Sch\u00fcller als Referent*innen und Diskutant*innen. Eintritt frei. Zum Inhalt: Seit Jahren erleben wir, wie \u00f6ffentliche Diskussionen von Hetze, Falschmeldungen, rechtsextremen Erz\u00e4hlungen und Verschw\u00f6rungstheorien dominiert werden. 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