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Just Like A River

Auf der Reise summe ich immer die gleiche Melodie, daraus wird eine Textzeile: „Just like a river“. Nach zwei Tagen tun es mir alle im Auto nach. Zeit im Stau an der Grenze haben wir ja genug.

Foto by Salonlöwe

Wir kommen an Flüssen, Bächen und Rinnsalen vorbei und uns wird bang. Das sind Kloaken. Be- und überwacht von Schergen des Systems. Alle die raus wollen, beziehen Prügel. Uns wird klar: Das Wasser steht bis zum Hals. Was bleibt uns außer einem traurigen Lied?

Monate später. Die Vier, die sich zu  g.u.l.i.s. zusammen gefunden haben, sind schon eine Nasenspitze weiter und haben eine Antwort gefunden:

Sie spielen auf Teufel komm raus, mit allen zu Gebote stehenden Mitteln und aller zurVerfügung stehenden Leidenschaft. Haben Spaß auch noch dabei. Aber sie leiden auch unter den Verhältnissen und denken darüber nach wie es anders, wie es besser geht. Das ist nicht privat oder politisch sondern beides und noch viel mehr.

Neutral ist gestern, ebenso wie Durchschnitt. Haltung ist angesagt. Denn wir wollen nicht, dass über unseren Widerstand gelacht wird!

Beide Hirnhälften einpacken, die Tanzbeine anschnallen, Nackenmuskeln trainieren, die Klatschhände aufladen, die Spekuliereisen aufsetzen und die Ohren spitzen. Alles fließt und alle Flüsse führen zum Meer.

g.u.l.i.s. are:

Wolfgang  gulis – Ac. Git., Vocals
Anton Hüttmayr – Bass, Vocals, Programming
Hannes Ressi – Drums
Zakk E. Rust – E-Git., Effekte, Vocals